Freisprechungsfeier 28. Juli 2017

„Mit Stolz blicken wir auf unseren Nachwuchs,“ sagte Innungsobermeister Peter Moser anlässlich der diesjährigen Freisprechungsfeier der Rosenheimer Schreinerinnung in der Wendelsteinhalle. Insgesamt 49 Schreiner-Anwärter traten vor wenigen Wochen zur Prüfung an. Von ihnen haben 48 die Prüfung bestanden, davon 8 junge Frauen. Erfreut zeigte sich auch der Prüfungsausschussvorsitzende Sebastian Fischer, über das außerordentlich gute Prüfungsergebnis. Der Notendurchschnitt in der Praxis lag bei 2,4 und in der Theorie bei 3,4 und damit um 0,2 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Besonders hervorzuheben sei die Anzahl der „Einserkandidaten“, so Fischer, denn 8 Prüfling konnten diese Zensur für sich beanspruchen. Jahresbeste und damit Innungssiegerin der Gesellenprüfung wurde Marina Vogt aus der Werkstatt von Martin Impler aus Bad Feilenbach. Ihr Gesellenstück erhielt vom Ausschuss 99,6 Punkte. Sie ist selber leidenschaftliche Musikerin und weiß, dass Musiksintrumente daheim gut untergebracht werden müssen. So stellte sie detailliert einen Aufbewahrungsschrank für Blasinstrumente her, der kaum noch Wünsche offen ließ. Aber auch alle anderen Teilnehmer konnten sich mit ihren Gesellenstücken und Noten sehen lassen. „Ihr seid in einem Beruf ausgebildet worden, der einer der schönsten Handwerksberufe ist, denn mit dem Werkstoff Holz sind eurer Kreativität und gestalterischen Fähigkeit kaum Grenzen gesetzt“, sagte Peter Moser.
Zu den Gratulanten zählten unter anderem auch Brannenburgs Erster Bürgermeister Matthias Jokisch, Otto Lederer (MdL), Dieter Kannengießer (stellvertretender Landrat), Reinhard Pobel (Leiter der Berufsschule) und Stefan Donderer von der Sparkasse Rosenheim. Mit dem Ausspruch, dass das Handwerk goldenen Boden habe, machte Matthias Jokisch deutlich, dass die Berufsaussichten im Handwerk zur Zeit sehr gut seien. Landtagsabgeordneter Otto Lederer lobte das duale Bildungssystem in unserem Land, das einen „Berufsabschluss auf hohem Niveau“ garantiere und selbst in den hochentwickelten Industriestaaten der Welt seines gleichen suchen und beste Voraussetzungen für einen Start ins Berufsleben bieten würde. „Der Beruf ist mehr als nur Broterwerb, er muss auch Spaß machen“, gab Dieter Kannengießer den jungen Menschen mit auf den Weg. Reinhard Pobel wies darauf hin, dass auch nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung eine stetige Qualifizierung notwendig sei, um sich für kommende Herausforderungen weiterzuentwickeln. Stefan Donderer, von der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, der ein Preisausschreiben mit vielen interessanten Geschenken für die Junghandwerker mitbrachte, war schlicht von den handwerklichen Leistungen der angehenden Gesellen/innen beeindruckt. Dann war es soweit. Kreishandwerkmeister Gerhard Schloots sprach die Auszubildenden feierlich frei. Unter Beifall der Gäste, der zahlreichen Familienmitglieder, der Vertreter aus den Ausbildungsbetrieben und der Berufsschullehrern, die die Gesellen/innen zu ihrer Freisprechung begleitet hatten, wurden die Urkunden überreicht.   Text:  V. Steffenhagen

Innungsobermeister Peter Moser, Prüfungsauschussvorsitzender Sebastian Fischer und stellvertretender Obermeister Stefan Opperer waren stolz auf das sehr gute Prüfungsergebnis von Marina Vogt, die ihre Ausbildung in der Werkstatt von Martin Impler aus Bad Feilnbach absolvierte (von links)
Alle Bilder: V. Steffenhagen
Prüfungsvorsitzender Wast Fischer
Brannenburgs Bürgermeister Matthias Jokisch
CSU Landtagsabgeordneter Otto Lederer
Stellvertretender Landrat Dieter Kannengießer
Schulleiter der Berufsschule Rosenheim Reinhard Pobel
Stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling Stefan Donderer
"prüfende Blicke" - die Lehrerschaft (Peter Böck, Hans Wegerer) und Obermeister Moser neben Ehrenobermeister Hans Weigl
Kreishandwerksmeister Gerhard Schloots
Belohnung für die "Beste" - Innungssiegerin Marina Vogt
Vollbesetzte "Wendelstein-Halle" in Brannenburg
Die offizielle Freisprechung hielt Kreishandwerksmeister Gerhard Schloots
Das Gesellenstück von Martin Weber
Das Gesellenstück von Marina Vogt
Stefan Kuchler erhielt eine Ehrenurkunde für 25-jährige treue Mitarbeit bei der Schreinerei Lagler, Flintsbach
Für 30 Jahre treue Mitarbeit erhielt Andreas Kaindl, Schreinerei Huber, Bad Feilnbach die Ehrenurkunde

Innungswettbewerb "Die Gute Form" 27. Juli 2017

Jury wählte Instrumentenkoffer auf den ersten Platz
Brannenburg - „Um sich auf die ersten Plätze des Wettbewerbs „Die Gute Form“ der Rosenheimer Schreinerinnung zu positionieren bedarf es einer hohen Kreativität, guter Ideen und eines großen handwerklichen Geschicks in der Gestaltung des Gesellenstücks“, sagte Lisbeth Fischbacher, Architektin aus Rosenheim und Sprecherin des Prüfungsausschusses „Die Gute Form“. Sie stellte die Preisträger der diesjährigen Leistungsschau des Schreinernachwuchses mit ihren Gesellenstücken vor. Den ersten Platz belegte dabei Martin Weber mit einem Instrumentenkoffer in Akazie vom Ausbildungsbetrieb Peter Humpel in Feldkirchen-Westerham.  Der gleichzeitig beim praktischen Leistungswettbewerb der Handwerkskammer und zur "Guten Form" auf Landesebene antritt.
Insgesamt hatten sich 18 angehende Schreinergesellen, die in diesem Jahr ihre Ausbildung abschließen konnten, zu diesem Wettbewerb angemeldet. Lob hatte Lisbeth Fischbacher überhaupt für alle eingereichten Stücke dabei. So berichtete sie schließlich von der sprichwörtlichen „Qual der Wahl“, die die Jury hatte, zu der Kreisheimatpfleger Daniel Hoheneder, Brannenburgs Erster Bürgermeister Matthias Jockisch und der Chefredakteur des OVB, Willi Börsch, gehören. Stefan Opperer, stellvertretender Obermeister der Schreinerinnung, der die Jury, die mit Schreinerlaien besetzt ist, fachlich begleitete sagte: „Beim ersten Preis war man sich schnell einig, doch bei den anderen Plätzen tat sich die Jury dann schon recht schwer.“ Bereits zu Beginn ihrer Begutachtung waren die Ausschussmitglieder von Martin Webers Instrumentenkoffer fasziniert. Dieses wandelbare Möbel, bietet neben dem reinen Zweck zur Aufbewahrung eines Musikinstruments, hier für ein Tenorhorn, durch einen einfachen, aber genialen Klappmechanismus, die Zusatzfunktion eines Sitzmöbels an. Viele kleine Fächer und Schubladen können Noten und weitere Utensilien, die zu einem Instrument gehören, aufnehmen. „Ein Musikkoffer für wahre Musikliebhaber!“ schwärmte schließlich die Rosenheimer Architektin.
Den 2. Preis erhielt Michael Haas für einen Schreibtisch in Eiche. Den 3. Platz belegte Elias Graf für ein Sideboard in Kirschbaum. Außerdem wurde noch eine Belobigung ausgesprochen, die an Peter Denzler für seinen Musikkoffer in Nussbaum ging.


Architektin und Jury-Mitglied Lisbeth Fischbacher, Stellvertretender Obermeister Stefan Opperer
Architektin Lisbeth Fischbacher
2. Platz für Michael Haas, Ausbildungsbetrieb Christian Deml, Aschau
Sieger der Guten Form: Martin Weber,
Ausbildungsbetrieb Peter Humpel, Feldkirchen
Strahlende Gesichter bei den Ehrungen
Peter Moser, Stefan Opperer, Peter Humpel mit dem Sieger Martin Weber

Innungsbetrieb auf der Messe Rosenheim

Starker Auftritt unseres Innungsbetriebes auf der MESSE in Rosenheim vom 6. bis 9. April 2017 auf der Loretowiese.

Thomas Zangerl & Georg Höhensteiger von der gleichnamigen Schreinerei in Rosenheim

Aktion zum 1. Mai mit IG Metall Bayern

Hans Weigl, Ehrenobermeister der Schreiner-Innung Rosenheim fertigt mit dem Tarifpartner der bayerischen Schreiner IG Metall Bayern "rote Bänke" zum 1. Mai.  Diese werden in ganz Bayern in den Geschäftsstellen aufgestellt.

Trailer zur Aktion "Mach mal Pause" auf Youtube

Berufsinformationsabend in Raubling

Die Schüler der 8. Klasse zeigten beim Berufsinformationsabend in der Michael-Ende-Schule in Raubling am Dienstag den 04.04. großes Interesse am Beruf des Schreiners/Tischlers.

Obermeister Peter und Moser und Barbara Schauer bei der Vorstellung des Schreiner-Berufs
Obermeister Peter Moser informiert die interessierten Schüler

Jahreshauptversammlung am 27. März 2017

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder bei der Schreinerei Engelbert Wolf in Heufeld. Nach einem kurzen Rückblick über die Aktivitäten im vergangenen Jahr schaute Obermeister  Peter Moser auf das kommende Geschäftsjahr. Um nicht nur Nachwuchs zu werben, sondern auch potenzielle Auftraggeber, biete sich der „Tag des Schreiners“ an, der bundesweit am 11. und 12. November durchgeführt wird. Innungsmitglieder, die sich 2016 beteiligt hatten, konnten nur positiv über die Aktion berichten. So sei der Andrang in den Werkstätten und Ausstellungen überdurchschnittlich groß gewesen. Die Betriebe hatten an ihr Leistungsspektrum, ihr Firmenprofil und ihre Mitarbeiter im wahrsten Sinne des Wortes „persönlich“ präsentiert, so Moser, der allen Innungsmitgliedern die Teilnahme ans Herz legte.
Nach der jährlichen Informationsveranstaltung über das Thema „Ladungssicherung“ kam die Innung zu dem Schluss, dass Kurse, die über zwei Tage laufen, zu lang sind. Nun denkt man über Alternativen nach.
In Zukunft setzt die Schreinerinnung auf eine intensivere Öffentlichkeitsarbeit. Die Vorstandsmitglieder, die kürzlich das OVB-Medienhaus besuchten, wollen die positiven Eindrücke, die mitgenommen wurden, nun in die Tat umsetzen.
Der Wettbewerb „Die Gute Form – Schreiner gestalten ihr Gesellenstück“ rückt den Stellenwert der Gestaltung ins Blickfeld. „Der Wettbewerb, der am 27. Juli stattfindet, soll den Nachwuchs motivieren, sich frühzeitig mit dem Thema der Gestaltung auseinanderzusetzen“, so der Innungsobermeister. Viel Zeit nahm man sich für die Präsentation eines CAD-Zeichenprogramms. Damit kann der Schreiner in Gegenwart seines Kunden schnell und einfach dessen Wünsche visualisieren. Im Hintergrund werden gleich Konstruktionszeichnungen erstellt. Moser: „Das ist nicht nur ein besonderer Service für den Kunden, sondern hilft bei der Planung und Umsetzung.“  Text und Bild:  Steffenhagen

Interessiert schauten sich die Mitglieder der Schreinerinnung den gut durchorganisierten Betrieb der Schreinerei Engelbert Wolf an.

Schreiner besuchen OVB-Medienhaus

Mitglieder der Schreiner-Innung waren am 2. März 2017 zu Gast im OVB-Medienhaus in Rosenheim. Nach einer Besichtigung von Radio Charivari und der OVB-Redaktion stand eine Diskussion mit Redaktionsleiter Willi Börsch und Norbert Kotter, verantwortlicher Redakteur für den Bereich Rosenheim und Region, auf dem Programm. Zum Abschluss wurden die Besucher von Ingrid Aßbichler durch das neue Druckzentrum geführt, wo sie den Andruck der aktellen Ausgabe der Lokalzeitung mitverfolgen konnten.
(Text und Bild: Steffenhagen)

Jahresstart-Feier am 22. Januar 2017

Bei der Jahresauftaktfeier der Schreinerinnung Rosenheim standen auch einige Ehrungen auf dem Programm.
Seit 35 Jahren sind Peter Moser aus Nußdorf, Michael Gabriel aus Frasdorf und Engelbert Wolf aus Heufeld als Meister (von links) selbstständig in ihrem Handwerk tätig. Der Vizepräsident des Fachverbands Schreinerhandwerk Bayern, Bernhard Daxenberger, verlieh ihnen hierfür den goldenen Meisterbrief. In Anerkennung der besonderen Verdienste um das Schreinerhandwerk erhielt Hans Weigl aus Biberg die goldene Ehrennadel des Fachverbands. Er war 21 Jahre Obermeister der Schreinerinnung Rosenheim. Viele Jahre gehörte er auch dem Vorstand und dem Prüfungsausschuss an. 
(Text und Bilder: Steffenhagen)

Peter Moser, Michael Gabriel und Engelbert Wolf (von links)
Vizepräsident Bernhard Daxenberger, Hans Weigl und Peter Moser (von links)

Kreishandwerkerschaft ehrt Jung-Meister

Die fünf jungen Schreiner-Meister mit Alfons Maierthaler, Anton Heindl, Wolfgang Berthaler, Obermeister Peter Moser und Gerhard Schloots (von links)

Ehrung der Jung-Handwerksmeister/innen!

Rund 40 junge Handwerksmeister/innen waren in das Sparkassen-Hochhaus eingeladen. Darunter sind auch fünf Schreiner-Meister der Einladung gefolgt. Kreishandwerksmeister Gerhard Schloots, Landrat Wolfgang Berthaler, 2. Bürgermeister Anton Heindl und Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Alfons Maierthaler ehrten die „Jungmeister/innen“ mit lobenden Worten, dazu gabs Glastrophäen und ein Buch von Professor Markus Hengstschläger, Dr. der Genetik und Wissenschaftsmoderator und Autor von drei Platz 1 Bestsellern, der an diesem Abend über „besondere, individuelle Begabungen“ unterhaltsam referierte.Mit der Bayerisch neurotischen Lebensmusik von den „NEUROSENHEIMERN“ ließ man den Abend im 12. OG-Sparkassen-Hochhaus bei „meisterlichen“ Gesprächen ausklingen.

siehe  Regionalfernsehen Oberbayern rfo

Berufsinformationsabend

Die Schreiner-Innung Rosenheim, vertreten durch Obermeister Peter Moser und Vorstandsmitglied Richard Schauer informierten die Schüler der 8. und 9. Klassen der Johann-Rieder-Realschule Rosenheim beim Berufsinformationsabend am 17. Januar 2017 über den vielseitigen Beruf des "Schreiners".

Peter Moser und Richard Schauer
Barbara Schauer und Peter Moser

Herbstversammlung 2016

Am Montag, den 21. November 2016 trafen sich die Mitgliedsbetriebe bei der Schreinerei Hanslmaier in Pfaffing zur diesjährigen Herbstversammlung. Obermeister Peter Moser konnte rund 50 Mitglieder begrüßen. Ein Schwerpunktthema der diesjährigen Herbstversammlung war die Nachwuchsförderung. Insgesamt 84 Schüler haben in diesem Jahr das Berufsgrundschuljahr im Schreinerhandwerk in Vollzeit begonnen. Die Anzahl der Schüler hält sich bereits seit einigen Jahren auf diesem Niveau recht stabil, stellte Innungsobermeister Peter Moser aus Nußdorf fest. Dieser Umstand wäre insbesondere auch auf die Bemühungen vieler Schreinerbetriebe zurückzuführen, die in den Abschlussklassen der örtlichen Schulen und anlässlich von Berufsinformationsveranstaltungen für den Beruf des Schreiner werben würden. Derzeit sei die Auftragslage in den Rosenheimer Schreinerbetrieben recht positiv. Nach einer kürzlich durchgeführten Umfrage in den Mitgliedsbetrieben seien die Auftragsbücher durchweg für mehrere Wochen gefüllt, womit die Betriebe vergleichsweise gut ausgelastet seien. Für den Auszubildenden, der nach rund 3 Jahren seine  Ausbildung mit  der Gesellenprüfung erfolgreich abschließen kann, bestehen somit recht  gute Aussichten auf einen Arbeitsplatz in einer der Rosenheimer Schreinerbetrieben. In einem Fachvortrag referierte Berufsschullehrer und Fachabteilungsleiter der Rosenheim Berufsschule Hans Wegerer über rechtliche Hintergründe der Zwischen- und Gesellenprüfung im Schreinerhandwerk.

Im kommenden Jahr plant die Innung unterstützende Maßnahmen für ihre Mitgliedsbetriebe. Den Unfallverhütungsvorschriften folgend müssen für alle Arbeitsplätze in Werkstätten und Büros Gefährdungsbeurteilungen durchgeführt werden. Außerdem sind Mitarbeiter, die mit dem Transport von Baumaterial betraut sind, in der Ladungssicherung einzuweisen, denn nicht ausreichend gesicherte Ladung stellt nicht nur für die Mitarbeiter, sondern unter Umständen auch für andere Verkehrsteilnehmer eine erhebliche Gefahr da. Diese Unterweisungen müssen regelmäßig einmal jährlich durchgeführt werden. Um den Mitgliedsbetrieben den Aufwand zu erleichtern werden dazu zentrale Aktionen vorbereitet.

Rund 100 Schreinerbetriebe in Bayern haben in diesem Jahr am bundesweiten „Tag des Schreiners“, teilgenommen, davon 2 im Landkreis Rosenheim. An diesem „Tag des offenen Betriebes“ kann jeder Bürger dem Handwerker einmal über Schulter schauen. Den Berichten der teilnehmenden Betriebe zur Folge konnte die Veranstaltung insgesamt als Erfolg verbucht werden, der jeweils von mehreren hundert Interessierten besucht wurde. Aufgrund dieser erfreulichen Entwicklung empfahl Peter Moser den Handwerksbetrieben im kommenden Jahr sich verstärkt an dieser Aktion zu beteiligen.

Nach den Vorträgen lud der Gastgeber Johann Hanslmaier zum Rundgang ein.  (siehe Bilder)

 

 

Obermeister Peter Moser bei seiner Begrüßungsrede
Studiendirektor Hans Wegerer informierte über das Prüfungswesen
Geschäftsführer Andreas Holzner gab Infos über die Aufgaben und Tätigkeiten der Schreiner-Innung
Blick in die neuen Hallen

Tag des Schreiners 5./6. November 2016 - hier ein paar Impressionen:

 

Tag der offenen Tür bei der Schreinerei Sedlmeier in Rott

 

Tag der offenen Tür bei Schreinerei Hanslmaier in Pfaffing

 

Freisprechungsfeier 29. Juli 2016

Zahlreiche Ehrengäste konnte Obermeister Peter Moser zur Freisprechungsfeier in der Aschauer Festhalle begrüßen. Neben den jungen Schreinerinnen und Schreinern mit ihren Familien gehörten dazu auch zahlreiche Vertreter aus dem Handwerk, die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig , der Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner, der Landrat Wolfgang Berthaler und der zweite Bürgermeister der Gemeinde Aschau, Max Pfaffinger. Insgesamt 28 Auszubildende bestanden die Prüfung mit Erfolg, darunter auch zwei Gesellinnen. Als Bester schnitt Korbinian Barthuber von der Schreinerei Josef Obermaier aus Schonstett ab. In einer feierlichen Freisprechungszeremonie übergab ihnen Ehrenobermeister Hans Weigl die Gesellenbriefe. Als Sieger des Wettbewerbs Die Gute Form ging Benno Wieser von der Schreinerei Grandl aus Edling hervor. Sein Sideboard in Rüster konnte die Jury überzeugen. Den zweiten Platz belegte Adrian Rott von der Wilhelm Bruckbauer GmbH aus Rosenheim, Drittplatzierter wurde Florian Ettenhuber von der Schreinerei Sedlmeier aus Rott am Inn.

Bereits Tage vor der Preisverleihung konnten interessierte Bürger die Möbelstücke in der Berufsschule besichtigen. Die Gute Form rückt damit den Stellenwert der Gestaltung im Schreinerhandwerk in das Blickfeld der Öffentlichkeit, um einem breiteren Publikum die Gestaltungskompetenz der ortsansässigen Schreiner zu präsentieren.


Hier ein paar Eindrücke der Freisprechungsfeier:

Stellvertretender Obermeister Stefan Opperer mit seiner "Musi" (links)
Obermeister Peter Moser
Gesellenprüfungsausschuss-Vorsitzender Wast Fischer mit einer Arbeitsprobe der Sommer-Gesellenprüfung
Überreichung der Gesellenbriefe
Gesellenbrief für eine"Junggesellin"
Dem Prüfungsbesten Korbinian Barthuber (Mitte) von der Schreinerei Josef Obermaier aus Schonstett gratulierten: Markus Ostermaier von der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, Berufsschulleiter Reinhard Pobel, Landrat Wolfgang Berthaler, Obermeister Peter Moser und Prüfungsausschussvorsitzender Sebastian Fischer (von links)
Ehrenobermeister Hans Weigl
Ehrung "Die Gute Form"
"Altgehilfen-Ehrung" für 25 Jahre treue Mitarbeit bei den Firmen Max Zangerl aus Rott mit Bernhard Linhuber und Richard Schauer aus Rohrdorf mit Christoph Braun, Peter Moser (von links)
Geschenke für die Lehrerschaft
Studiendirektor Hans Wegerer mit Prüflinge

Bilder der Guten Form 2016

 

Jahreshauptversammlung am 21. März 2016

Neuer Obermeister bei der Schreiner-Innung Rosenheim. Hans Weigl zum Ehrenobermeister ernannt.
Peter Moser aus Nußdorf heißt der neue Obermeister der Schreiner-Innung Rosenheim und folgt damit dem langjährigen Amtsinhaber Hans Weigl, der 21 Jahre die Geschicke der Schreinerinnung leitete.
Neben seinem Stellvertreter Stefan Opperer aus Rohrdorf heißen die weiteren Vorstandsmitglieder: Christian Deml, Aschau, Sebastian Grandl, Edling, Johann Hanslmaier, Pfaffing, Martin Impler jun., Bad Feilnbach, Peter Kurz, Rimsting, Martin Lampersberger, Eiselfing, Josef Mayr, Bad Feilnbach-Au, Richard Schauer, Rohrdorf und Georg Wiesböck, Raubling.
Gastgeber der Jahreshauptversammlung, Herbert Rothbucher, GF und Inhaber der Fa. Rothbucher Furniere gab einen Abriss über das Herstellungsverfahren und die Situation im Furnierholzbereich. Zunehmende Probleme liegen in der Beschaffung von qualitativ hochwertigen Hölzern, als auch deren Preiskampf mit anderen Abnehmern. Dabei sind z.B. Preise von 2.500 bis 4.500 Euro für einen cbm Qualitätseiche keine Seltenheit.
Die konjunkturelle Lage im Schreinerhandwerk ist dagegen sehr zufriedenstellend, wie dazu OM Hans Weigl in seinem Rechenschaftsbericht berichtete. Die nach wie vor günstige Zinssituation, als auch die Bereitschaft in Sachwerte zu investieren oder auch der Sanierungsbereich unterstützen die gute Situation.
Stellv. Obermeister Stefan Opperer übernahm die Ehrung des ausscheidenden Prüfungsvorsitzenden Georg Stürzlhamer aus Wasserburg für 27 Jahre Tätigkeit im Gesellenprüfungsausschuss, davon 15 Jahre als Prüfungsvorsitzender, 27 Jahre Vorstandsmitglied und 7 Jahre Lehrlingswart und bedankte sich gemeinsam mit OM Moser mit einem Wertgutschein für seine außergewöhnliche Bereitschaft zum Wohle der Rosenheimer Schreinereibetriebe.
Höhepunkt der Versammlung war die Ernennung von Hans Weigl zum Ehrenobermeister der Schreinerinnung Rosenheim. Stefan Opperer bedankte sich im Namen der Innungskollegen für seinen ehrenamtlichen Einsatz über einen so langen Zeitraum an der Spitze der Rosenheimer Schreinereibetriebe. Unter großen Applaus überreichte ihm dazu Obermeister Peter Moser die Ehrenurkunde und einen Wertgutschein mit einem herzlichen Dankeschön und den besten Glückwünschen.

Gastgeber der diesjährigen Jahreshauptversammlung: Rothbucher Furniere GmbH, Edling
Der neugewählte Obermeister Peter Moser (links) aus Nußdorf neben Hans Weigl, der zum Ehrenobermeister der Schreiner-Innung ernannt wurde.
Gaben ihre Ämter ab: Prüfungsvorsitzender Georg Stürzlhamer (links) und Obermeister Hans Weigl (rechts). Mitte: Der neugewählte Obermeister der Schreiner-Innung Peter Moser
 

Herbstversammlung am 23. November 2015

50 Schreiner konnte Obermeister Hans Weigl zur Herbstversammlung der Schreiner-Innung Rosenheim in die neuen Räumlichkeiten der Berufsschule in Rosenheim begrüßen. Bei seinem Rückblick berichtete er von der Obermeister- und Herbstmitgliederversammlung 2015 des Fachverbandes (FSH) Bayern in Feuchtwangen.  Die Konjunkturumfrage 2015 ergab sehr unterschiedliche Einschätzungen bei der zukünftigen Umsatzentwicklung. So erwarten in Oberfranken, Niederbayern und in der Oberpfalz nur ca. ein Drittel der Betriebe eine „sehr gute“ bzw. „gute“ Umsatzentwicklung. Spitzenreiter mit 53.4 % ist Mittelfranken vor Oberbayern mit 46,6 %. Ab dem Schuljahr 2016/17 ist in Bayern eine Ausbildung zum „Technischen Produktdesigner“ mit Schwerpunkt Holz am Berufsschulstandort in Wasserburg möglich. Zudem wird im August 2016 zum zweiten Mal der Einführungskurs für ein Duales Studium in der Lehrwerkstatt in München angeboten. Der Kurs ist für Hochschulzugangsberechtigte mit Studienwusch ausgerichtet, die sich für ein Studium in Verbindung mit einer Lehre entschlossen haben. Ca. 70 Std. theoretischer und ca. 100 Std. praktischer Unterricht mit Übungen sind dafür vorgesehen und die Teilnahme ist nur für Innungsmitglieder möglich.

Hans Wegerer, Abteilungsleiter der Berufsgruppe Holztechnik erläuterte den Strukturaufbau und einzelne Inhalte der Lernfelder vom Berufsgrundschuljahr und der beiden Fachstufen.

Schulleiter Reinhard Pobel freute sich über die große Teilnehmerzahl. „War es die „Neugierde“ oder wollte man sich über die qualitative Ausstattung der Schreinerwerkstätten informieren?“ Auf jeden Fall begrüßte er und die Lehrerschaft das große Interesse und lud abschließend zur Besichtigung der Lehrwerkstätten ein.

Tag des Schreiners am 7. + 8. November 2015

Auch bei Betrieben der SCHREINER-INNUNG  ROSENHEIM gab es "offene Türen" am 7. und 8. November 2015. Hier ein paar Eindrücke der Schreinerei Anton Kiesl aus Feldkirchen/Westerham.

Freisprechungs-Feier 31. Juli 2015

Babensham

Für viele junge Schreinerinnen und Schreiner der Innung Rosenheim war der 31. Juli ein Fest- und Feiertag. Nach dem erfolgreichen Ablegen Ihrer Gesellenprüfung erhielten sie im Gasthaus Brunnlechner in Babensham den ersehnten Gesellenbrief. Obermeister Hans Weigl konnte im vollbesetzten Saal des Gasthauses viele Gäste begrüßen, darunter MdL Otto Lederer und stv. Landrat Josef Huber, sowie natürlich die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen mit Ihren Meistern und Familienangehörigen.

In seiner Ansprache wies Obermeister Hans Weigl auf die hohe Qualität der ausgestellten Prüfungsstücke hin. Das duale Ausbildungssystem in Deutschland sei weltweit anerkannt und bringe Jahr für Jahr im Raum Rosenheim hochqualifizierten Nachwuchs hervor.

In Ihren Grußworten gratulierten stv. Landrat Josef Huber, der Schulleiter der Berufsschule Reinhard Pobel und Erwin Pinzka von der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling den jungen Schreinerinnen und Schreinern zur bestandenen Prüfung und forderten sie auf, nicht auf dem Erreichten auszuruhen. Mit Spannung wurde dann der Auftritt des Prüfungsvorsitzenden Georg Stürzlhamer erwartet. Er konnte den Anwesenden von einer erfolgreichen Prüfung berichten.

Zum zweiten Mal in Folge hatten alle Prüfungsteilnehmer mit Erfolg die Prüfung abgelegt. Innungssieger in diesem Jahr wurde Benedikt Sankowski vom Ausbildungsbetrieb Lagler in Flintsbach. Den zweiten Platz belegte Elisabeth Hofmann, die in der Schreinerei Saringer in Großkarolinenfeld Ihren Beruf erlernte. Die beste Praxisprüfung kam von Torbjörn Nagel von der Möbelwerkstätte Weishäupl.

Nach dem Überreichen der Gesellenbriefe, sprach Kreishandwerksmeister Gerhard Schloots, nach alter Tradition die neuen Schreinerinnen und Schreiner frei. Stellvertretender Obermeister Stefan Opperer berichtete anschließend vom Wettbewerb „Gute Form“, der am Vorabend durchgeführt wurde. Die Jury bestand in diesem Jahr aus stv. Landrat Huber, der Leiterin der Agentur für Arbeit Cujai, dem Architekten Wolfram Stechl, und den Schreinermeistern Moser und Wiesböck. Sieger wurde Florian Spannagel. Zum Schluss der Veranstaltung konnte Weigl wieder Urkunden für 40- bzw. 25-jährige Betriebszugehörigkeit überreichen.

Ehrung der Besten:
Erwin Pinzka (Sparkasse Rosenheim), Georg Stürzlhamer (Prüfungsvorsitzender), Torbjörn Nagel (Beste Praxisprüfung) Ausbildungsbetrieb: Möbelwerkstätten Weishäupl, Elisabeth Hofmann (2. beste Prüfung) Ausbildungsbetrieb Hans Saringer, Großkarolinenfeld, Benedikt Sankowski (Innungssieger) Ausbildungsbetrieb: Josef Lagler, Flintsbach und Johann Weigl (Obermeister der Schreiner-Innung) (von links)

Herbstversammlung 24.11.2014

Meisterbrief und duales Ausbildungssystem sichern Fachkräfte
Schreiner-Innung Rosenheim bei der Fa. Huber & Sohn in Bachmehring

Von stabilen Mitgliederzahlen und für unsere Region gute Auftragslage konnte OM Hans Weigl anl. der Herbstversammlung bei der Fa. Huber & Sohn in Bachmehring berichten. Dies zeigte auch der Besuch von knapp 50 Teilnehmern bei der traditionsgemäß durchgeführten Mitgliederversammlung bei einem Mitgliedsbetrieb.

Josef Huber, Geschäftsführer des Familienunternehmens lobte bei seiner Begrüßungsrede die wertvolle Innungsarbeit und unterstrich die Wichtigkeit des Meisterbriefes. Insbesondere das duale Ausbildungssystem mit seinen Facharbeitern ist ein wesentlicher Erfolgsbaustein und wird mittlerweile weltweit kopiert.

Seine Firma ist in den Bereichen Fensterbau, Holzbau und Holzindustrie tätig. Auf rund 70.000 qm Betriebsfläche werden die Produkte von mehr als 200 Mitarbeitern für die Märkte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und zunehmend auch für den gesamten EU-Raum hergestellt.

Konrad Hadler, Geschäftsführer vom Fachverband Schreinerhandwerk Bayern informierte über die Durchführungsmöglichkeiten zum Rahmenvertrag für die arbeitsmedizinische Betreuung. Gemeinsam mit OM Weigl gab er auch einen Rückblick zur Obermeistertagung und Herbstmitgliederversammlung des Fachverbandes in Feuchtwangen. Seit 1.11.2014 gibt es zwei Durchführungswege für eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge mittels Unterstützungskasse oder Direktversicherung ohne tariflich festgelegten Anbieter.

Sehr erfreulich war der diesjährige „Tag des Schreiners“. Fast doppelt so viele Besucher und teilgenommene Betriebe bestätigten diese öffentlichkeitswirksame Aktion der offenen Werkstatttüren der Innungsschreiner in Bayern. Nach 2011 und 2013 ist auch für 2015 wieder ein „Zukunftsforum Schreiner“ vom 25. bis 27. Juni in Fürstenfeldbruck geplant. Information, Erfahrungsaustausch und Kommunikation bietet der Fachkongress mit Branchentreff. Hinsichtlich der sinkenden Bewerberzahlen und einem steigenden Fachkräftebedarf nutzen fast alle Innungen die Nachwuchs-Kampagne des Fachverbandes „born2btischler“. Aber auch vor Ort fordert das Thema Betriebe und Innung durch ihre notwendige Präsenz bei Berufsinformationstage an Schulen oder auf Ausbildungsmessen. Zahlreiche Werbemittel sind hierzu erhältlich und unterstützen bei der Nachwuchsarbeit, Jugendliche für das Gewerk zu begeistern.

Passend dazu ehrte OM Weigl den diesjährigen Kammersieger beim Praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend auf Kammerebene, Herrn Matthias Vierlinger vom Ausbildungsbetrieb Wallner in Bad Feilnbach.

Die Innungsmitglieder waren zu Gast bei der Firma Huber & Sohn, Bachmehring
Gastgeber Josef Huber und Mitarbeiter
Obermeister Johann Weigl bei seiner Rede

Freisprechungsfeier 1. August 2014

45 junge Schreiner freigesprochen

Kematen-Landkreis(pes)- Nach einer dreijährigen Ausbildung haben 45 Absolventen des Schreinerhandwerks, davon fünf junge Damen ihre erste Hürde ihrer beruflichen Karriere erreicht. Im Rahmen einer beeindruckenden Feier, mitgestaltet von der Auerberger Tanzlmusi, wurden die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen im Weingastsaal zu Kematen, Gemeinde Bad Feilnbach, von Kreishandwerksmeister Gerhard Schloots freigesprochen. Das Schreinerhandwerk zählt nach wie vor zu jenen Berufszweigen mit ungeahnten kreativen Gestaltungsmöglichkeiten.

Von den Leistungen, Ideenreichtum, Können und fachliches Geschick konnten sich Ehrengäste, darunter MdL Otto Lederer, Bürgermeister Hans Hofer, sowie führende Vertreter, Obermeister und Meister der Schreinerinnung Rosenheim sowie der beiden Berufsschulen Wasserburg und Rosenheim, sowie Fachbetriebe anhand ausgestellter Gesellenstücke überzeugen. Die Absolventen, so Alexandra Burgmaier als stellvertretende Landrätin in ihrer Laudatio, hätten mit ihren erfolgreichen Abschlüssen ein festes Fundament für ihre Zukunft geschaffen. Eltern, die Meister in den Betrieben, die Lehrkräfte in den Berufsschulen und vor allem persönliche Ziele im gewählten Traumberuf mit dem Werkstoff Holz haben dazu beigetragen, die Region des Landkreises Rosenheim mit ausgezeichneten Fachkräften zu bereichern, wie die stellvertretende Landrätin betonte.

Die Ausbildung zum Schreiner habe sich nach Ansicht von Reinhard Pobel, Schulleiter der Berufsschule Rosenheim auf höchstem Niveau entwickelt. Als lohnenswert erwies sich dazu die Investition an moderner und zeitgerechter Ausstattung, wie CNC-Maschinen, an der staatlichen Einrichtung. „Das Schreinerhandwerk sei nach wie vor mit körperlicher Belastung verbunden, habe sich aber dem Wandel der Zeit angepasst und sich zu einem modernen Beruf entwickelt.“, so Obermeister Hans Weigl in seiner Ansprache mit Blick auf die breite Palette der Ausstellungsstücke, die nicht nur Holz sondern auch andere Werkstoffe beinhalteten.

Vor der mit Spannung erwartenden Überreichung der Gesellenbriefe und Abschlusszeugnisse mahnte Georg Stürzlhamer als erster Vorsitzender des Prüfungsausschusses die Absolventen auch nach Erreichen ihres ersten gesetzten Zieles „Geselle“ nicht die Beine hochzuhalten und sich auszuruhen. Der Gesellenbrief sei Ansporn für höhere Ziele als Meister, Techniker und darüber hinaus.

Am Ende der landeseinheitlichen Theorieprüfung in den Lernfächern Gestalten und konstruieren, planen und fertigen, Montage und Service sowie Wirtschafts- und Sozialkunde und Fertigung einer Arbeitsprobe hieß es am Ende für alle Prüfungsteilnehmer „Bestanden“. Im praktischen Teil erreichten, mit Ausnahme eines Teilnehmers, alle Prüflinge ihr angestrebtes Ziel. Mit der besten praktischen Prüfung glänzte heuer Matthias Vierlinger, der sein Handwerk in der Schreinerei Wallner in Bad Feilnbach erlernte und mit seinem Gesellenstück, ein Sideboard-Sekretär in Kirschbaum, die Schreinerinnung Rosenheim beim Leistungswettbewerb der Handwerkskammer auf Bezirksebene vertreten darf.

Auf Platz Zwei landete Anika Graf, Schreinerei Schauer in Rohrdorf. Vinzenz Paul, Betrieb Holzdesign Gigler kam auf Rang Drei. Als Innungssieger und Prüfungsbester (Theorie und Praxis) wurde Alexander Groß mit seiner Minibar in Eiche als Gesellenstück vom seinem Ausbildungsbetrieb Schreinerei Dettendorfer in Nußdorf gefeiert. Für ihre Leistungen erhielten die Innungssieger eine anerkennende Aufmerksamkeit der Sparkasse Rosenheim. Prämiert wurden auch in diesem Jahr die schönsten Werkstücke im Rahmen des Wettbewerbs „Gute Form 2014“, die angesichts glänzender Qualitäten, Verarbeitungsweisen, originellen und ansprechenden Formen sowie Verwendung von Holz im Zusammenspiel unterschiedlicher Materialien eine große und schwierige Herausforderung für Schreinermeister Martin Impler aus Hummelhausen bei Au bei Bad Aibling und seinen Mitjuroren bedeutete.

Der Sieg und seine Kreation als Schreibtisch beim Landesentscheid im Rahmen der Messe „Heim + Handwerk“ präsentieren zu dürfen, fiel an Torben Zinnecker, Schreinerei Obermaier, Schonstett. Mit einer Büroinsel in Akazie landete Artur Berent, Schreinerei Humpel, Feldkirchen-Westerham, auf Platz Zwei. Anika Graf, Schreinerei Schauer, Aschau, erreichte mit einem faszinierenden Schuhschrank den dritten Rang. Eine Belobigung erhielt Anna Lena Schmidt für ihren Flurschrank in Fichte und Nußbaum, den sie in ihrem Ausbildungsbetrieb „Ebersberger“ in Schonstett gefertigt hatte.

Text: P. Strim

Obermeister Johann Weigl, Prüfungsvorsitzender Georg Stürzlhamer, Leiter GewerbekundenCenter Sparkasse Bad Aibling Erwin Pinzka, Paul Vinzenz, Annika Lena Graf und Alexander Groß. Bild: P. Strim

Berufsmesse in Raubling

Berufsmesse am 29.04.2014 in Raubling - für 8. Jahrgangsstufen:

Vorstandsmitglied Richard Schauer informierte die interessierten Schüler bei der Berufsmesse an der Michael-Ende-Schule in Raubling und stellte den den vielseitigen Beruf des "Schreiners" vor.

Jahreshauptversammlung am 07.03.2014

Interesse am Schreinerberuf ist ungebrochen

Innungsversammlung in Albaching – Ausbildungszahlen stabil

Albaching-Landkreis – Seit die Treffen der Schreinerinnung nicht mehr in Gaststätten sondern wechselnd jeweils in einem anderen Betrieb abgehalten werden hat der Besuch erfreulich zugenommen und lasse die Betriebsinhaber über den eigenen Tellerrand hinausblicken. Zudem fördere dies den persönlichen Kontakt der Betriebe untereinander. Das stellte Obermeister Hans Weigl bei der Jahreshauptversammlung im neuen Betrieb der Schreinerei Ganslmeier in Albaching fest.

Weigl ging in seinem Bericht auf diverse Veranstaltungen ein, bedauerte aber den eher mageren Besuch bei einzelnen Aktionen. Als unverändert bezeichnete Weigl die Situation bei der Arbeitsmedizin, hier sei es bisher noch nicht gelungen eine befriedigende Lösung zu finden.

Der Obermeister erinnerte seine Innungsmitglieder an die geänderte EU-Regelung über die Tachografenpflicht. Brüssel habe entschieden, dass Handwerker ihren Tachographen einschalten müssen, wenn sie mehr als 100 Kilometer von ihrem Firmensitz mit einem Fahrzeug über 3,5 Tonnen fahren. Bislang musste der Tachograph schon bei 50 Kilometern Entfernung benutzt werden. Die jetzt vom Ministerrat beschlossene Regelung soll im kommenden Herbst vom EU-Parlament verabschiedet und in den kommenden zwei bis drei Jahren Realität werden. In der Zwischenzeit werden die technischen Voraussetzungen für die Tachographen Pflicht geschaffen.

Positiv und stabil seien, so der Obermeister, die Zahlen bei den Auszubildenden. Momentan sind im Berufsgrundschuljahr Rosenheim und Wasserburg 60 Schüler gemeldet, im 2. Lehrjahr 76 Schüler und im dritten Lehrjahr 50 Schüler. Dies zeige noch von konstant großem Interesse am Beruf Schreiner. Zusätzlich ist die Innung verstärkt dabei auf den Berufs- Informationsveranstaltungen der Schulen für Nachwuchs zu werben.

Ebenso positiv berichtete Innungsgeschäftsführer Andreas Holzner über die Haushaltszahlen der Innung. Das sei nicht zuletzt auf die guten Ausbildungszahlen zurückzuführen. Dies wirkt sich wiederum auf  die ausbildenden Betriebe aus, für die die Innung geringere Beiträge beschlossen hat. Zudem sei die größte Innung in Bayern stolz darauf, immer noch die günstigsten Prüfungsgebühren anbieten zu können, sagte Weigl. Verstärkt sollen auch weitere Betriebe angesprochen werden und für die Vorteile der Mitgliedschaft in der Innung begeistert werden. Text: Reisner

Im Betrieb der Schreinerei Ganslmeier in Albaching tagte diesmal die Schreinerinnung. Foto: Reisner